Willkommen in Westheim bei Hammelburg
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von Waldemar Greß
mit der Seite des Film- und Fotoclub Westheim e.V
Zwei Maler und ihre Heimat.
So war der Vortragsabend am Samstag, 26. September 2026 betitelt. Im Rahmen der 1 Stunde Kultur Veranstaltung des Landkreises Bad Kissingen konnte Waldemar Greß die anwesenden Zuhörer im Filmclubheim in Westheim begrüßen. In seiner Vortragreihe der zwei Maler erinnerte Greß an den verstorbenen Hammelburger Robert Höfling der im Dezember 1997 verstarb. Seine Werke an Gemälde bis zu Kirchenaltäre und Fenster sind in vielen Gotteshäusern und Museen zu bestaunen. Zum 20. Todestag von Höfling 2017 wurde im Stadtmuseum von Hammelburger von Wolf, selbst Maler, zusammen mit dem Höfling-Neffen Peter Angelmeier eine Gedenkausstellung eröffnet. Am Abend fand für geladene Gäste in Höflings Atelier eine Gesprächsrunde unter Freunden statt. Ich war nicht eingeladen erzählte Greß, habe meine Kamera eingepackt und bin zu dieser Veranstaltung gegangen. Nach dem Motto von Kurt Hepperlin er war übrigens ein Freund Von Robert Höfling und genauso Hammelburger Urgestein, Kameramann und Schauspieler, „Merke dir eins, nicht fragen, einfach machen“. So kam ich ins Atelier zu dem nur sehr wenige Menschen Zutritt haben. Greß zeigte seinen Streifen vom Besuch im Atelier Höfling. Die noch offenen Farbtuben, die verschmierte Brille auf einem Teller liegen. Man könnte glauben Höfling sei eben mal schnell zu seiner Lieblingswirtschaft am Viehmarkt gelaufen. Übrigens erzählte Greß habe er im Atelier von dem Katalanischen Maler MIRÓ auf Mallorca in dessen Atelier den gleichen Farbdurcheinander gesehen.
Konrad Albert, als Gast mit seiner lieben Frau anwesend, hatte Greß über diesen Künstler einiges zu berichten. Konrad Albert wohnhaft in Hammelburg und auch sein Atelier hier, habe ich 2009 auf dem Kurgartenfest in Bad Brückenau getroffen. Seine Arbeiten auf dem Fest waren Schnellportraits in 10 min. mit Kohle auf ein Blatt Papier skizziert. Konrad Albert hat mir ein Bild in Tusche gezeichnet, geschenkt. Zu sehen ein kleiner Hof mit Nebengebäude aus einem Dorf. Gress hat das Bild dann in seine einzelnen Bestandteile Bildlich zerlegt. Was zeigt es, welche Jahreszeit ist zusehen, im Hof das berühmte Häuschen, der „Abort“ wo kommt das Wort her? Aus dem lateinischen Abortus „abgelegener Ort“. Ich war mit meiner Frau Ingrid auf den Reisen auf Kreta an der Ausgrabungsstätte Knossos. Es war das Zentrum der minoischen Kultur 2000 Jahren vor Christi Geburt. Sie hatten schon eine Toilette im Palast mit fliesender Wasserspülung. Also vor 4000 Jahren. Gress hatte einige Anekdoten und Erzählungen zu den Bildern mitgebracht.
2015 wurde die Ausstellung „WEIN, BROT UND DIE SEELE DER STADT“ farbenfrohe Ansichten von Konrad Albert im Stadtmuseum Hammelburg eröffnet. Konrad ist ja nicht nur Maler und Grafiker, er beherrscht auch Dialekt und Mundart die er geschickt mit Musik untermalt. Ihm wurde 2025 die Stadtplakette verliehen, zu dieser Auszeichnung beglückwünscht Gress Albert Konrad. Über diese Ausstellung hat natürlich Gress einen Film gedreht der hier bei dieser Veranstaltung gezeigt wurde. Konrad Albert bedankte sich mit einem handsignierten Hase. Sehr gefreut hat sich Gress über die Anwesenheit des Stadtrates Karl-Heinz Reuß aus Diebach der sehr an solchen Veranstaltungen Interesse zeigt. In seiner kurzen Rede hat er erwähnt einmal bei einem solchen kleinen Verein die Arbeiten zu sehen damit er auch ein Bild solcher Veranstaltungen in Zukunft beurteilen kann. Gress hat sich bei den Zuhörern für ihr kommen bedankt. 2027 werden wir uns wieder bei 1 Stunde Kultur des Landkreises beteiligen.

von links: Frau Albert, Konrad Albert, Waldemar Greß, Karl-Heinz Reuß
Bild: Gabi Ebert
nächste Veranstaltung vom Film- und Fotoclub Westheim e.V.
Samstag, 7. November 2026 Jahreshauptversammlung
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Vereinsheim Ge-Fi-Ga Gebäude

